Das Bildproblem der Vororder
Im Großhandel wird verkauft, bevor produziert wird. Die Vororder läuft auf Basis der Musterkollektion, und genau in dieser Phase braucht der Vertrieb Bilder: für das Linesheet, das Ordertool, den B2B-Shop und die Mails an Händler. Ein klassisches Shooting ist zu diesem Zeitpunkt schwer zu planen, weil die Muster nach und nach eintreffen und schnell wieder weg sind.
Das kennt fast jeder Vertrieb: Ein Teil der Kollektion hat gute Bilder, ein Teil Handyfotos vom Schreibtisch, und einige Artikel stehen nur als Zeichnung im Katalog. Für den Händler wirkt das wie eine halbe Kollektion.
Von der Musterkollektion zur Order
Musterteile sind oft nur wenige Tage im Haus. So hast du die Bilder, bevor das Teil auf Reisen geht, und Artikel, die später eintreffen, bekommen denselben Look wie die ersten.
- Musterteil trifft ein: vorne, hinten und ein Detail mit dem Handy fotografieren
- Artikel mit Artikelnummer im Studio anlegen, die Nummer wird zum Dateinamen
- Model, Studio-Set und Motive aus der gespeicherten Vorgabe übernehmen
- Die ganze Musterkollektion im Kollektionsmodus starten, die Bildsets laufen im Hintergrund
- Bilder prüfen und an STYLEPOT ORDER übertragen oder als ZIP für das Linesheet herunterladen
- Das Muster geht an den Außendienst, die Bilder bleiben für die ganze Saison
Produktbilder für Großhandel und B2B-Vororder im Linesheet
Ein Linesheet lebt von Ruhe. Alle Artikel im gleichen Ausschnitt, auf gleichem Hintergrund und in derselben Reihenfolge, damit der Händler Modelle und Farben schnell vergleichen kann. Dafür eignen sich Ghost Mannequin und Flatlay auf hellem Hintergrund besonders gut, ergänzt um ein Model-Bild für die Passform.
Für Linesheets, Vororder und Musterkollektionen ist das AI Studio ideal. Du bekommst viele Bilder in kurzer Zeit, und jeder Artikel sieht aus wie der andere, auch wenn die Muster über Wochen eintreffen. Farbvarianten entstehen mit gleicher Pose und gleichem Licht, sodass der Händler die echten Farbunterschiede sieht. Für Lookbooks kommen Mood-Bilder im Editorial-Set dazu, mit demselben Model.
| Einsatz | Passende Motive |
|---|---|
| Linesheet | Ghost Mannequin, Flatlay, Ganzkörper vorne |
| Ordertool und B2B-Shop | Ganzkörper vorne und hinten, Detail, Farbvarianten |
| Lookbook | Mood-Bilder im Editorial-Set, im Format 2:3 oder 3:4 |
| Shops der Händler | Komplettes Bildset im Format des jeweiligen Shops |
Direkt im Ordertool
Mit STYLEPOT ORDER werden die Bilder automatisch Artikel und Farbe im Ordertool zugeordnet. Händler sehen sie direkt im B2B-Shop, und der Außendienst hat sie beim Termin dabei.
Arbeitest du mit einem anderen Ordertool, einem ERP oder PIM, übergibst du die Bilder über die offene API und Webhooks. Mit einem API-Schlüssel rufst du Bildsets und Bilder aus deinem eigenen System ab, per Webhook gehen fertige Bilder an deine Systeme.
Händler bekommen die Bilder für ihren eigenen Shop
Händler, die deine Ware online verkaufen, brauchen dafür Bilder. Oft bekommen sie zu spät welche oder gar keine, und dann fotografiert jeder Händler selbst, in seinem Licht und vor seinem Hintergrund. Deine Marke sieht dann in jedem Shop anders aus.
Wenn das Bildset schon zur Vororder steht, kannst du es Händlern mit der Auftragsbestätigung oder zur Auslieferung mitgeben. Jedes Bildset gibt es als ZIP in 3:4, 2:3, 4:5 oder 1:1, als JPG oder PNG, mit der Artikelnummer im Dateinamen. Zu jedem Bildset lassen sich SEO-Titel, Beschreibung und Alt-Texte erstellen, die der Händler übernehmen kann.
Musterteil und Serienware
Ein Muster ist nicht immer identisch mit der späteren Serienware. Ändern sich in der Produktion Farbe, Länge oder ein Detail, fotografierst du den Artikel neu und erstellst das Bildset mit derselben Vorgabe. Es passt dann wieder zum Rest. Artikel mit stark reflektierenden Materialien oder sehr kleinen Details solltest du einzeln prüfen.
Für die B2C-Kampagne der Saison kann ein echtes Shooting in unserem Münchner Studio die richtige Wahl sein. Viele Marken kombinieren beides: das AI Studio für Vororder und Linesheet, das echte Shooting für die Kampagne.






