Was sind Editorial-Bilder und Mood-Bilder?
Ein Editorial-Bild zeigt Kleidung mit Stimmung und Inszenierung, eher wie aus einer Kampagne als aus einem Katalog. Das Produktbild erklärt Schnitt, Farbe und Passform. Das Mood-Bild zeigt, wie sich ein Teil anfühlt und wozu man es trägt. Eine gute Produktseite braucht beides.
Im Alltag einer Modemarke fehlt das Mood-Bild trotzdem oft. Es bedeutet ein eigenes Shooting mit anderem Licht, anderem Set und mehr Zeit pro Look. Für eine Nachlieferung oder eine kleine Kapsel lohnt sich das selten. Deshalb stehen in vielen Shops ruhige Packshots neben einem einzigen Kampagnenmotiv, das zu keinem Artikel richtig passt.
Wie funktionieren Editorial-Sets im Studio?
Im Studio wählst du zwei Sets getrennt voneinander. Das Studio-Set bestimmt Hintergrund und Licht deiner Produktbilder. Das Editorial-Set bestimmt den Raum für die Mood-Bilder. Jedes Set ist ein festgelegter Raum mit eigenem Licht, zum Beispiel warmes Terracotta, mediterranes Weiß oder ein dunkles Set. Alle Sets findest du in der Bibliothek.
Das Model bleibt dabei dasselbe. Die Frau, die deine Jeans im Studio White von vorne und hinten zeigt, trägt sie im Mood-Bild sitzend im Terracotta-Set. Für deine Kunden wirkt das wie ein Shooting an einem Tag, obwohl Produktbild und Mood-Bild aus einem einzigen Upload stammen. Speicherst du Model und Sets als Vorgabe, bekommt jeder weitere Artikel denselben Look.
Die drei Mood-Posen
- Mood stehend: ruhige, aufrechte Haltung, gut als letztes Bild der Produktseite oder als Kategorie-Banner
- Mood sitzend: zeigt, wie der Stoff fällt und Falten wirft, wenn sich jemand setzt
- Mood lässig: lockere Haltung für Social Media, Newsletter und Lookbook
Kampagnenbilder mit KI: wofür du sie einsetzt
Kampagnenbilder mit KI spielen ihre Stärke aus, wenn viele Artikel eine gemeinsame Bildsprache brauchen und es schnell gehen muss. Typische Einsätze:
- Das letzte Bild auf der Produktseite, das Stimmung zeigt
- Kategorie-Banner zum Saisonwechsel
- Newsletter und Social Media, zum Beispiel im Format 4:5
- Lookbooks und Linesheets für den Großhandel
Lookbook und Vororder schon aus dem Muster
Im Großhandel braucht der Vertrieb Bilder, bevor die Ware produziert ist. Musterteile sind oft nur ein paar Tage im Haus und gehen dann an den Außendienst. Du fotografierst das Muster beim Eintreffen mit dem Handy, wählst Model und Editorial-Set und hast Produkt- und Mood-Bilder im selben Look. So bekommt das Lookbook für die Vororder Atmosphäre, obwohl es nur ein einziges Musterteil gibt. Mit STYLEPOT ORDER werden die Bilder den Artikeln im Ordertool zugeordnet.
Wo die Grenzen liegen
Editorial-Sets sind festgelegte Räume aus der Bibliothek. Eine bestimmte Location, eine Geschichte über mehrere Motive oder Bilder mit echten Personen deiner Marke stellst du damit nicht nach. Sehr kleine Details und stark reflektierende Materialien wie Pailletten oder Lack prüfst du am besten Bild für Bild und lässt einzelne Motive bei Bedarf neu erzeugen. Und KI-Bilder solltest du im Shop kennzeichnen.
Wann ein echtes Kampagnenshooting in München die bessere Wahl sein kann
Wir betreiben selbst ein Fotostudio in München, das 247 Studio am Frankfurter Ring 247, und machen dort bis heute echte Shootings: Packshot, Ghost Mannequin, Model und Still Life. Deshalb sagen wir es offen. Für die Hero-Kampagne einer Saison, für ein Motiv, das monatelang auf Startseite und Anzeigen läuft, oder für Bilder mit Menschen aus deiner Marke kann ein echtes Shooting die richtige Wahl sein.
Für alles, was danach kommt, also jeden einzelnen Artikel, jede Farbe und jede Nachlieferung, sind Editorial-Bilder aus dem AI Studio schneller und halten den Look über die ganze Kollektion. Viele Marken kombinieren beides.
So entsteht ein Editorial-Bild
- Handyfotos hochladen
Vorne, hinten und ein Detail. Es sind dieselben Fotos wie für die Produktbilder, ein zweiter Upload ist nicht nötig.
- Editorial-Set wählen
Neben dem Studio-Set wählst du ein Editorial-Set und die Mood-Posen stehend, sitzend oder lässig.
- Prüfen und herunterladen
Jedes Bild einzeln prüfen, bei Bedarf neu erzeugen und im passenden Format herunterladen: 3:4, 2:3, 4:5 oder 1:1.









