Warum neue Ware zu lange im Lager liegt
Die Ware ist eingetroffen, gebucht und eingelagert, aber im Shop fehlt sie noch. Meist liegt es an den Bildern. Shootings werden gesammelt, bis genug Artikel zusammen sind, dann folgen Termin, Model, Fotograf und Retusche. Bis alles online ist, ist ein Teil der Saison vorbei.
Mit dem Studio fotografierst du jeden Artikel direkt beim Auspacken. Drei Handyfotos reichen: vorne, hinten und ein Detail wie Etikett oder Stoff. Liegend auf dem Packtisch, am Bügel oder getragen, der Hintergrund ist egal. Das Bildset ist nach wenigen Minuten fertig, und der Artikel kann noch am selben Tag online gehen.
Vom Wareneingang zur Produktseite
Bei großen Lieferungen hilft der Kollektionsmodus. Du legst Artikel für Artikel mit 1-3 Fotos und Artikelnummer an und startest alle zusammen. Die Bildsets laufen auf dem Server weiter, auch wenn du den Browser schließt, und in der Warteschlange siehst du den Fortschritt live.
- Ware auspacken, glätten und das Etikett sichtbar machen
- Drei Handyfotos machen: vorne, hinten, Detail
- Im Studio hochladen und die erkannte Länge und Farbe kurz prüfen
- Model, Studio-Set und Motive aus der gespeicherten Vorgabe übernehmen
- Bildset ansehen und einzelne Bilder bei Bedarf neu erzeugen lassen
- Als ZIP herunterladen oder direkt an Shopify oder Shopware übertragen, mit SEO-Titel, Beschreibung und Alt-Texten
Produktfotos für Onlineshops in der Mode: Retouren beginnen beim Bild
Ein Teil der Rücksendungen im Modehandel hat mit den Bildern zu tun. Die Farbe wirkt online anders als in echt, die Hose ist kürzer als gedacht, der Stoff fällt anders als erwartet. Kunden bestellen dann sicherheitshalber zwei Farben oder zwei Größen und schicken eine zurück.
Das Studio übernimmt Farbe, Material und Branding aus deinen Fotos als feste Vorgabe und prüft die Farbe im Ergebnis. Die Länge wird am Foto gemessen, im Verhältnis zu Knie und Knöchel, und du kannst sie im Upload korrigieren. Detailbilder und Material-Makro zeigen Stoff und Verarbeitung, die Kunden online nicht anfassen können. Farbvarianten entstehen mit demselben Model, derselben Pose und demselben Licht, damit der echte Unterschied zwischen zwei Farben sichtbar wird.
Prüfe trotzdem jedes Bild, bevor es online geht. Ein Bild, das den Artikel nicht genau zeigt, hilft niemandem.
Ein einheitlicher Look bei Ware verschiedener Marken
Multibrand-Shops kennen das: Jeder Lieferant schickt eigene Bilder, mit anderem Licht, anderem Hintergrund, anderem Model und anderem Ausschnitt. Auf der Kategorieseite wirkt das unruhig, und der Shop sieht nach Sammelsurium aus statt nach einer eigenen Handschrift.
Wenn du die Ware selbst mit dem Handy fotografierst und durch das Studio schickst, bekommen alle Artikel dasselbe Model, dasselbe Studio-Set und denselben Bildausschnitt. Die Jeans der einen Marke steht dann neben der Bluse der anderen, als wären beide am selben Tag fotografiert worden. Model, Set und Motive speicherst du als Vorgabe, jeder neue Artikel startet damit.
Welche Bildformate dein Shop braucht
Lege ein Format für alle Artikel fest, denn Mischformate machen Kategorieseiten unruhig. Jedes Bildset kannst du später zusätzlich in einem anderen Format herunterladen, etwa 1:1 für einen Marktplatz oder 4:5 für Social Media. Auf Wunsch gibt es die Bilder auch in 4K.
| Format | Typisch für | Größe im Studio |
|---|---|---|
| 3:4 | Modeshops, Kategorieseiten | 1536 × 2048 px |
| 4:5 | Social Media, manche Shops | 1632 × 2048 px |
| 1:1 | Marktplätze, Shopsystem-Standard | 2048 × 2048 px |
| 2:3 | Schmale Raster, Lookbooks | 1360 × 2048 px |
Ohne eigenes Fotostudio
Viele Shops und Boutiquen haben weder Platz noch Budget für ein eigenes Studio mit Model. Das Studio übernimmt Model, Fotograf und Retusche für die laufenden Produktbilder. Du lädst Guthaben auf und zahlst ab 0,90 € netto pro fertigem Bild, ohne Abo und ohne Mindestmenge.
Grenzen gibt es auch hier. Stark reflektierende Materialien und sehr kleine Details solltest du im Ergebnis genau ansehen. Weil die Models KI-generiert sind, empfehlen wir außerdem einen klaren Hinweis im Shop. Was der EU AI Act dazu sagt, steht in unserem Ratgeber zum Kennzeichnen von KI-Bildern.






